Archiv für März 2015

Fetischwettbewerb – Zur reaktionären Haltung der Gewerkschaften in Zeiten der Krise

Einem sinkenden Schiff hilft kein Kurswechsel: Eine Erwiderung auf Stephan Schulmeisters keynesianistische Krisenideologie, vorgetragen in der Gewerkschaftszeitung der GEW.

In der Februarausgabe der E&W (02/15) unternimmt der Ökonom Stephan Schulmeister den Versuch, die gegenwärtige Krise als das Resultat einer fehlgeleiteten Ideologie – des Neoliberalismus – darzustellen. Es handelt sich bei seinem Beitrag (Fetisch „Wettbewerb“) um einen typischen Versuch der staatszentrierten Linken zur Rückbesinnung auf einen vermeintlich „guten Kapitalismus“, einen Aufruf zum Zurück zu den seligen Zeiten des Wirtschaftswunders, bevor in den 70er Jahren scheinbar völlig unvermittelt die „Interessen des Finanzkapitals“ das Ruder übernommen haben. (mehr…)